Imabas auf einem Microsoft SQL Server einrichten

Diese Anleitung geht davon aus, das Sie bereits einen Microsoft SQL Server installiert haben, die Version spielt dabei für Imabas kaum eine Rolle. Des Weiteren kümmert sich Imabas nicht um eine Datensicherung der Datenbank, dazu gibt es hinreichend Tools im Internet oder wird bereits in Firmen durch die Administration gewährleistet. Auch stellt Imabas keine Lizenz (CAL - Client Access License) für Ihren Server zur Verfügung.


Der Server muss Netzwerkverbindungen auf IP-Basis unterstützen und sollte die SQL-Server-Authentifizierung zulassen. Achten Sie auch darauf das der Server auf dem Standardport 1433 durch die Firewall des Clients und Servers erreichbar ist!

Erzeugen der Datenbank auf dem Server

Zunächst erzeugen wir eine LEERE Datenbank auf dem Server. Um das Anlegen der Tabellen kümmert sich Imabas beim Erzeugen innerhalb von Imabas.



Management Studio

Anmeldung erzeugen

Datenbank erzeugen


  1. Microsoft SQL Management Studio
    Starten Sie das genannte Programm und melden sich mit Administrativen Rechten am Server an.
  2. Anlegen einer Anmeldung
    Navigieren Sie zu Anmeldungen und legen dort über das Kontextmenü eine neue Anmeldung an. Ihr Server sollte auch die SQL-Server Anmeldung unterstützen, damit lässt sich Imabas leichter Einrichten und die Verteilung im Netzwerk ist wesentlich leichter. Sie könnten hier auch die Windows-Authentifizierung verwenden, dafür bedarf aber wesentlich mehr Hintergrundsinformationen und Kenntnissen zur Administration von Windows und dem SQL-Server. Tragen Sie den Namen des Benutzers (Anmeldung) und das Kennwort ein und passen den Dialog entsprechend dem Screenshot an.
  3. Erzeugen der Datenbank
    Nach dem Sie die Anmelderolle angelegt haben, navigieren Sie zu Datenbanken und legen dort über das Kontextmenü eine neue Datenbank an. Wichtig ist hier das Sie als Besitzer der Datenbank die gerade angelegte Anmeldung angeben. Nur so hat Imabas dann vollen Zugriff auf die DB und kann alle benötigen Tabellen und Indizes anlegen.

Erzeugen der Datenbank in Imabas

Nach dem es die leere Datenbank auf dem Server gibt, richten wir die Datenbank mit Imabas ein. Zusätzlich zur Datenbank benötigt Imabas einen sogenannten Datenbank-Ordner in dem es die Verbindungsdatei und auch die beim Import generierten Miniaturen und RAW-Vorschaubilder ablegt.



Neues leeres Netzlaufwerk

Datenbank in Imabas erzeugen

Netzlaufwerk nach dem Erzeugen


  1. Bereitstellen eines Netzwerk-Laufwerkes
    Eine der Stärken von Imabas liegt in der Verteilung eines Bildarchives im Netzwerk. Neben den Originalen müssen auch die Verbindungsdaten den Benutzern zugänglich gemacht werden und da Imabas ja die Miniaturen nicht in der Datenbank speichert muss es einen Ablageort für beides geben. Legen Sie dazu einen Share auf einem Ihrer Fileserver- bzw. NAS-Systemen an. Dieser Ordner/Share muss allen Imabas-Anwendern zur Verfügung stehen!
  2. Erzeugen der Datenbank in Imabas
    Wählen Sie in Imabas im Ribbon Datenbank den Punkt Neu und es erscheint der zweite Screenshot.
    • Wählen Sie unter Servertyp den Microsoft SQL Server.
    • Tragen Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Servers ein. Haben Sie eine benannte Instanz auf dem Server generiert, so muss diese hier auch angegeben werden!
    • Den Port können Sie auf 0 lassen wenn der Standard-Port von 1433 nicht geändert wurde.
    • Tragen Sie unter Verbindung die Datenbank und die Anmelderolle auf dem SQL-Server ein.
    • Wählen Sie unter Verbindungsdatei eine Datei die sich in dem gerade angelegten Share befindet.
    • Klicken Sie auf Verbindung testen und wenn das erfolgreich war auf Erzeugen.
  3. Nach dem Erstellen der Datenbank
    Liegt auf dem Share die Verbindungsdatei (*.icf) und ein paar Ordner deren Inhalt Imabas selber verwaltet. Sie sollten an dieser Stelle nichts an den Ordner ändern, da diese in der Datenbank hinterlegt sind. Auf dem PC auf dem Sie gerade die Datenbank erzeugt haben, wird diese auch sofort geöffnet und ist einsatzbereit.

Öffnen der Datenbank vom Client aus

Andere Benutzer im Netzwerk melden sich an der Datenbank an, in dem sie die Verbindungsdatei Öffnen. Über den Inhalt der Datei (Plain Ascii) kann Imabas den Server finden und sich anmelden. Der Ordner der Verbindungsdatei fungiert als Datenbank-Ordner und alle weiteren Ordner sind als Volumes in der Datenbank in den Tabellen verankert.



Öffnen der VerbindungsdateiInhalt

Inhalt der Verbindungsdatei


Wurde die/eine Datenbank geöffnet, merkt sich beim Beenden von Imabas diese als letzte Datenbank und öffnet sie beim nächsten Starten erneut. Mit dem aktiviertem Single-Sign-On (SSO) und einem individuellen StartUp-Info lässt es sich auch so Einrichten das der Anwender nur noch Imabas startet und sofort im Archiv ist :-)


Jetzt können Sie die ersten Bilder importieren!