Einbindung Google Map für die GIS Suche

  • Hallo,


    seit einiger Zeit funktioniert bei mir, unter dem Menüpunkt GIS, der Aufruf von Google Maps nicht mehr. Ich weiß, dass sich bei Google der Aufruf aus einem Programm heraus verändert hat. Man muss unter Google ein Abrechnungskonto anlegen und einen API-Key generieren. Hat schon jemand unter IMABAS 12 dieses neue Aufrufverfahren realisiert?


    Für Tipps und Hinweise wäre ich sehr dankbar.


    LG

    Wolfgang

  • WBuhlert

    Hat den Titel des Themas von „Einbindung Google Map für die GIS suche“ zu „Einbindung Google Map für die GIS Suche“ geändert.
  • Hallo Kai,


    vielen Dank für Deine Antwort auf meine Anfrage. Leider funktioniert bei mir die GIS-Suche über Google nicht,

    obwohl ich Imabas 12.0.1 Build 3110 verwende. Die Gis-Suche hat bei mir auch noch vor einigen Wochen, mit der gleichen
    Imabas-Installation, problemlos funktioniert. Ich kenne auch keine Imabas-Einstellungen mit der ich die GIS-Suche über das Internet(Google) beeinflussen kann. Kai, ich bitte dich deshalb um Mithilfe zur Lösung meines Problems.


    Zum Fehler habe ich Dir nachfolgendes Bild beigefügt

    Danke und Gruß Wolfgang




  • Hallo Wolfgang,


    Google hat das schon wieder geändert :-( Diesmal aber nicht die URL, sondern das es ohne "Keys" nicht mehr geht...

    Antwort vom Google Service:

    Code
    1. <GeocodeResponse>
    2. <status>OVER_QUERY_LIMIT</status>
    3. <error_message>
    4. Keyless access to Google Maps Platform is deprecated. Please use an API key with all your API calls to avoid service interruption. For further details please refer to http://g.co/dev/maps-no-account
    5. </error_message>
    6. </GeocodeResponse>

    Muss erstmal schauen wie ich das fixen kann und dann muss der Anwender ja auch die Möglichkeit bekommen seinen eigenen API Key in Imabas einzugeben....

  • Hallo Kai,


    das war ja eine Realtime-Antwort von Dir auf meine Anfrage. Es ist mir bekannt, dass Google im User-Account verlangt zur Abrechnung Kreditkarteninformationen zu hinterlegen. Danach kann man einen API-Key generieren. Man erhält pro Account ein Guthaben von 300$ und kann ein Zugriffslimit definieren, das z.B bei 299§ liegt damit keine Kosten entstehen. Diese Maßnahmen sind scheinbar von Google eine Reaktion auf die Antitrust Strafe der EU.


    Aus meiner Sicht gibt es 3 Lösungsansätze

    A) Du stattest Imabas mit einem zentralen Konto aus (wurde bisher auch bei Geosetter so realisiert). Wenn das kostenfrei Tageslimit erreicht ist erhält der Imabas-Anwender einen Hinweis und muss es am nächsten Tag wieder versuchen.


    B) Es besteht die Möglichkeit in den Imabas-Einstellungen einen eigenen API-Key einzugeben.


    C) Die Suche eines Wegpunktes erfolgt über OpenStreetMap statt über Google


    Kai ich wünsche Dir viel Erfolgt bei der Suche nach der einfachsten Lösung. Ich bin gespannt und warte auf Deine Antwort:)


    Gruß

    Wolfgang

  • Stallmeister

    Hat das Label behoben hinzugefügt
  • Hallo Kai,


    vielen Dank für Deine Info, wie Du gedenkst das Problem zu lösen. Nach meiner Meinung wäre eine Lösung "mit einer zusätzlichen wahlweisen Suche der Wegpunkte über OpenStreetMap" wünschenswert. Ich persönlich, habe emotionale Probleme der Datenkrake Google nun auch noch meine Kreditkartendaten anzuvertrauen. Dies wäre aber notwendig um einen eigenen API-Key zu generieren. Natürlich bin ich nicht sicher, ob dieses die anderen Imabas-Anwender auch so sehen.


    Mit Geosetter verwalte ich die Geodaten in meinen Bildern. Hier kann ich auch wahlweise auf OpenStreetMap umschalten, was ich jetzt verstärkt mache seit den neuen Google-API-Anforderungen. Der Zugriff auf Google-Maps, über einen Internet-Explorer, ist ja weiterhin auch ohne API-Key möglich.


    Gruß

    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    im Grunde gebe ich dir Recht, Amazon, FaceBook und Google & Co sind alles Unternehmen die vom Datensammeln leben... Gut Amazon nicht so, die leben mehr von ihrer Cloud :-)


    Habe in der Vergangenheit mit OSM nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht, z.B. als die die Lizenzen zum laden der Kacheln geändert haben. Die haben das gleiche Problem wie Wikipedia, das "Open" wird irgendwann zu teuer...


    Habe mich aber mit einer Adresssuche via OSM noch nicht beschäftigt, hast du da konkrete Erfahrungen mit irgendeinem Service von denen?

  • Hallo Kai,


    leider habe ich keine konkreten Erfahrungen mit der Realisierung einer OSM-Adresssuche. Ich kann dich da leider nur auf Geosetter verweisen, hier kann ich wahlweise festlegen mit welchen Kartendienst ich das machen möchte.


    Gruß

    Wolfgang